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Bruno Manser – eine starke Stimme

Gepostet von am Jan 28, 2020 in Filmtage, Reisen, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Bruno Manser – eine starke Stimme

Auf der Suche nach Erlebnissen jenseits der modernen Zivilisation reist Bruno Manser 1984 in den Dschungel von Borneo – und findet seine Erfüllung bei der indigenen Bevölkerung der Penan. Es ist eine Begegnung, die ihn für immer verändert. Im Einklang mit der Natur lernt Manser von den Penan weit mehr als nur das tägliche Überleben im Regenwald. Doch die Zukunft der Ureinwohner steht unter einem düsteren Stern, denn die Bagger und Motorsägen der Holzindustrie rücken immer näher. Manser beschliesst, die Penan im Kampf gegen die Holzlobby anzuführen. Nach der wahren Geschichte des Schweizer Umweltaktivisten Bruno Manser erzählt Regisseur Niklaus Hilber vom unermüdlichen Einsatz eines Getriebenen. Eine der grössten Schweizer Produktionen der letzten Jahre, mit dem Soundtrack von Oscarpreisträger Gabriel Yared. Das Biopic erzählt leidenschaftlich und eindrücklich die Geschichte des Basler Umweltschützers Bruno Manser. Mitte der 1980er Jahre bringt eine Gruppe von...

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Kolumne «Prix de Soleure»

Gepostet von am Jan 29, 2019 in Filmtage, News, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Kolumne «Prix de Soleure»

Wir sehen Lob als Anerkennung für eine Leistung. Vielleicht für eine Arbeit, die wir mit viel Leidenschaft, Ausdauer, Kreativität, Hartnäckigkeit, Idealismus und Können bewältig haben. So wie die Filmemacherinnen und Filmemacher, die ihr Schaffen an den Solothurner Filmtagen gezeigt haben. Sie haben Komplimente verdient; auch in Form von Auszeichnungen. Zwei Wettbewerbe geben dem Programm einen kompetitiven Rahmen: Das Publikum wählt den Preisträger des «Prix du Public» und eine Jury vergibt den «Prix de Soleure» für einen herausragenden, gesellschaftsrelevanten Film. Manchmal reicht ein lieb gemeintes Kompliment, manchmal ein grosser Applaus und manchmal braucht es eine Auszeichnung mit internationaler Strahlkraft. Hauptsache angemessen und ehrlich.  ...

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Architektur der Unendlichkeit

Gepostet von am Jan 29, 2019 in Filmtage, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Architektur der Unendlichkeit

Regisseur Christoph Schaub zeigte am vergangenen Sonntag an den Solothurner Filmtagen gleich zwei Filme, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die Komödie «Amur senza fin» in der Reithalle, anschliessend im Landhaus den komplexen Dokumentarfilm «Architektur der Unendlichkeit». Am Ende kam die essenzielle Frage aus dem Publikum: «Wie kann derselbe Mensch, derselbe Regisseur zwei so unterschiedliche Filme machen – eine eher platte Komödie und auf der anderen Seite einen komplexen Dokumentarfilm?» Die Antwort von Filmemacher Christoph Schaub brachte es auf den Punkt: «Das ist wie im Leben, manchmal hat man lustige, unkomplizierte Momente und manchmal eben sehr vielschichtige und komplexe Phasen.» So oder so: Sein Dokumentarwerk berührt. Es gibt Räume, die ein Gefühl von Transzendenz auslösen. Schaub will dieses Gefühl erforschen und führt durch die Jahrhunderte abendländischer sakraler Bauwerke, zu Architekturkünstlern am Schnittpunkt zwischen Natur und Licht, Proportion und Mass und immer auch...

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«Amur senza fin»

Gepostet von am Jan 28, 2019 in Filmtage, Top Stories | Kommentare deaktiviert für «Amur senza fin»

«Amur senza fin» von Christoph Schaub bietet eine witzige Geschichte in einer hübschen Kulisse: Ein Dorf in den Bündner Bergen, Untreue, Sehnsüchte, etwas Solidarität unter Frauen, viel Hilflosigkeit unter Männern und zu wenig Sex – jedenfalls in den Ehebetten. Genauer: Monas Ehe mit Gieri ist nach 20 Jahren eingeschlafen. Inspiriert durch unorthodoxe Vorschläge des neuen Pfarrers versucht sie, ihre Ehe wiederzubeleben – dabei gerät nicht nur Gieri, sondern das ganze Dorf in Aufruhr. Der Film, der die rätoromanische Sprache einem breiten Publikum näherbringt, macht Spass. Und obwohl die Geschichte in den Bergen spielt, wirkt «Amur senza fin» in keiner Weise folkloristisch, altbacken oder museal. Hier treffen Bündner Traditionen wie die Hochwildjagd und moderne gesellschaftlichen Entwicklungen geschickt aufeinander. Einer jener TV-Komödien, die in Erinnerung bleiben. Di 29.1. 09:30 | Palace...

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Fernsehfilmpreise 2019

Gepostet von am Jan 28, 2019 in Filmtage, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Fernsehfilmpreise 2019

Gestern Abend nahmen Anna Pieri, Thibaut Evrard und Beat Marti in der Solothurner Reithalle die Schweizer Fernsehfilmpreise 2019 entgegen. Annina Euling wurde mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet, konnte den Preis jedoch nicht persönlich entgegennehmen. Die Schweizer Fernsehfilmpreise ehren Schauspielerinnen und Schauspieler für ihre Interpretationen von Haupt- und Nebenrollen in Fernsehfilmproduktionen und werden im Rahmen der Solothurner Filmtage verliehen. Den Preis für die beste weibliche Hauptrolle nahm Anna Pieri für die RTS-Serie «Double vie» von Bruno Deville entgegen. Anna Pieri spiele als Nina Canonico eine postmoderne Frau, die ihre Unabhängigkeit verteidige, aber trotzdem bereit sei, sich einzulassen aufs Leben, wie es daherkomme. Durch die Unmittelbarkeit ihres Spiels, gepaart mit Natürlichkeit, mache Anna Pieri aus Nina Canonico eine Figur mit grossem Identifikationspotenzial. Eine Frau, die mit Energie und Stärke agiere, aber trotzdem nicht alles «mit links» schaffe. Anna Pieris Interpretation...

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