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Von der Sehnsucht nach einem entschwundenen Ort

Gepostet von am Jan 23, 2020 in Filmtage, News, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Von der Sehnsucht nach einem entschwundenen Ort

Wer Esel mag und meint, im Film «Der Esel hiess Geronimo» gehe es um ein Grautier, der wird enttäuscht: Geronimo beschränkt sich auf ein sekundenkurzes Gastspiel, er streckt quasi nur einmal kurz den Kopf auf die Leinwand. Geronimo lebt auf einer dänischen Insel unweit der Grenze in Norddeutschland. Auf dieser Insel haben auch einige deutsche Seemänner einige Jahre gelebt. Doch dann gab es Streit, sie mussten die Insel verlassen, die fortan in ihren Gedanken und Tagträumen als Paradies weiterlebt. Jedoch als ein Paradies, das entschwunden und für sie nicht mehr erreichbar ist. Mit dieser Tatsache kommen die Männer nur schlecht zurecht. Sie verbringen ihre Tage mit Bier, Zigaretten und Fernsehen, hausen auf ihren alten Kähnen, die im Hafen vertäut sind und geben ein eigentliches Bild des Jammers ab. Der einzige, der die Situation einigermassen durchschaut und auch mal darüber...

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Wer bezahlt?

Gepostet von am Feb 12, 2019 in Lifestyle, News, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Wer bezahlt?

Der Valentinstag rückt näher. Das Finanztechnologie-Unternehmen SumUp untersuchte dafür vorab über 20.000 Transaktionen, um herauszufinden, welche europäischen Nationen am Tag der Liebe ihre Rechnung teilen. Deutsche liegen bei der Auswertung auf dem vierten Platz. SumUp hat innerhalb der Studie Zahlungen anonym analysiert, die am 14. Februar 2018 in Restaurants, Fast-Food-Ketten und Cafés in 12 europäischen Ländern getätigt wurden. Die Analyse zeigt auf, welche Nationen die Kosten für Abendessens und Getränke am Valentinstag auf zwei Rechnungen aufteilen – anstatt einer gemeinsamen Rechnung. Die ausgewerteten Daten zeigen, dass sich ausgerechnet die Franzosen am besten mit dem Teilen der Rechnung am Valentinstag auskennen. Sie machen ein Viertel (25 Prozent) der geteilten Rechnungen aus, dicht gefolgt von den Briten, die in den 12 untersuchten Ländern 24 Prozent der gesplitteten Transaktionen ausmachen. Die Niederlande liegen mit einem Anteil von 14 Prozent auf Platz drei....

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Kolumbien. Von ganz nah besehen.

Gepostet von am Jan 29, 2019 in Filmtage, News, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Kolumbien. Von ganz nah besehen.

«Erwache Christ, die Verfolgung kommt….» , dieses Lied hat ihm die Mutter jeden Tag vorgesungen, erinnert sich Felipe Monroy beim Anflug auf Bogotà. Hier wurde er geboren, hier verlebte er eine bittere Kindheit, hierher kehrt er nach zehn Jahren Emigration zurück. Mit einer Idee, genauer: dem anspruchsvollen Projekt, die Erinnerungen an seine Kindheit in einem Film aufzuarbeiten. Es dürfte ihn einiges an Überzeugungskraft gekostet haben, bis seine Mutter vor der Kamera so freimütig  über ihr Leben und ihre politischen Ansichten erzählt. Noch schwieriger waren sicher die Interviews mit seinem Vater, der die Familie sehr früh verlassen hatte und seither als Obdachloser auf der Strasse lebt. Das ganze Elend dieser Familie, die allgegenwärtige Gewalt in diesem Land, das seit fünfzig Jahren im Kriegszustand ist, die bigotte Frömmigkeit, die dem arg gebeutelten Volk wenigstens für später den Himmel verspricht… all das...

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Kolumne «Prix de Soleure»

Gepostet von am Jan 29, 2019 in Filmtage, News, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Kolumne «Prix de Soleure»

Wir sehen Lob als Anerkennung für eine Leistung. Vielleicht für eine Arbeit, die wir mit viel Leidenschaft, Ausdauer, Kreativität, Hartnäckigkeit, Idealismus und Können bewältig haben. So wie die Filmemacherinnen und Filmemacher, die ihr Schaffen an den Solothurner Filmtagen gezeigt haben. Sie haben Komplimente verdient; auch in Form von Auszeichnungen. Zwei Wettbewerbe geben dem Programm einen kompetitiven Rahmen: Das Publikum wählt den Preisträger des «Prix du Public» und eine Jury vergibt den «Prix de Soleure» für einen herausragenden, gesellschaftsrelevanten Film. Manchmal reicht ein lieb gemeintes Kompliment, manchmal ein grosser Applaus und manchmal braucht es eine Auszeichnung mit internationaler Strahlkraft. Hauptsache angemessen und ehrlich.  ...

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Eine Reise in die Vergangenheit. Und das Finden des Glücks.

Gepostet von am Jan 30, 2018 in News | Kommentare deaktiviert für Eine Reise in die Vergangenheit. Und das Finden des Glücks.

Er sucht dauernd irgendwo irgendetwas, ihr Vater. Camille möchte ihm helfen, opfert sich für ihren an Alzheimer erkrankten Vater buchstäblich auf, so weit, bis sie deswegen sogar ihren Job verliert. Nun hat sie Zeit, sich in seine Reisetagebücher zu vertiefen, die er als Kriegsberichterstatter in Bosnien verfasst hat. Und sie merkt, dass sie aus seinem früheren Leben eigentlich wenig weiss, da sie und ihr Bruder ihn in der Kindheit nur als den grossen Abwesenden erlebt hatten. Camille fasst einen einsamen Plan: Sie will sich mit ihrem Vater auf eine Reise in die Vergangenheit aufmachen, in der Hoffnung, dass er dort das Gesuchte findet. Es ist eine irrwitzige Reise mit einem unberechenbaren Vater und einem Tramper, den er unterwegs zum Mitfahren einlädt. Dieser Tramper, der mit seinem Cello ohne Ziel unterwegs ist, öffnet Camille schliesslich die Augen: Sie muss lernen,...

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Zauberhaftes Waldfest

Gepostet von am Jun 25, 2017 in News, Top Stories | Kommentare deaktiviert für Zauberhaftes Waldfest

Die Gastgeber. bonacasa lud zum Waldfest ein – die Bewohnerinnen und Bewohner kamen. Und zwar zahlreich und in bester Stimmung. Es war ein Fest mit Erinnerungspotenzial: Wunderbar charmante Gäste, magisch verrückte Momente, harmonisch traditionelle Töne und herrlich schmackhafte Aromen. Ein besonderer Freitag an einem besonderen Ort mit besonderen Menschen.   Das Geheimrezept. Die Zutaten für ein gutes Fest sind schwierig zu beziffern. Am vergangenen Freitag haben aber viele zusammengepasst. Der Funken zwischen den bonacasa-Gästen, den international bekannten Künstlern, dem ausgezeichneten Gastronomen und dem engagierten bonacasa-Team ist schnell gesprungen.   Das Schattendasein. Gleich zu Beginn des Festes rückten die Gäste zusammen und teilten sich den lauschigen Schattenplatz im Wald. Bei über 30 Grad sucht niemand die pralle Sonne, dafür einen schön gekühlten Rosé Vin Mousseux von Kurt und Elisabeth Romann in Schafis oder ein gutes Glas Wein vom Weingut Krebs in...

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