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Jesus im 21. Jahrhundert?

Jesus im 21. Jahrhundert?

Was würde Jesus im 21. Jahrhundert predigen? Wer wären seine Apostel? Diesen und vielen weiteren  Fragen ist der Schweizer Regisseur Milo Rau im Film «Das neue Evangelium» nachgegangen. Er kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen 
des Evangeliums zurück und inszeniert als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt 
ist von Unrecht und Ungleichheit, einen grossen Film.

Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet baut er einen hochpolitischen Jesus-Film auf, in dem biblische Erzählung, Aktualität und  Revolte eine gemeinsame Sprache finden. Nach Jesus‘ Vorbild kehrt der Aktivist Sagnet in das grösste Flüchtlingslager bei Matera zurück, um dort seine «Apostel» zu finden: Verzweifelte, die über das Mittelmeer nach Europa gekommen sind. Und jetzt auf den Tomatenfeldern Süditaliens unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten und leben. Gemeinsam mit lokalen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern gründen sie die «Rivolta della Dignità», eine politische Kampagne, die von Sagnet angeführt und die für die Rechte von Migrantinnen und Migranten kämpft.

«Das neue Evangelium» des  Schweizer Regisseurs Milo Rau ist ein Manifest der Solidarität, ein filmischer Aufstand für eine gerechtere, menschlichere Welt. Ein äusserst komplexes Gebilde. Eine Geschichte, die lange nachhallt. Gewollt.

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Das neue Evangelium

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Das neue Evangelium

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