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Zurück ins Leben

Zurück ins Leben

Erstmals in der Geschichte der Solothurner Filmtage wurde die Eröffnung des Festivals für die gesamte Schweizer Bevölkerung zugänglich: Live auf allen drei Landessendern SRF, RSI und RTS feierte der Spielfilm «Atlas» des jungen Tessiner Autorenfilmers Niccolò Castelli seine Weltpremiere.

Für die kletterbegeisterte Allegra stehen gute Freunde und hohe Berge für Lebenslust. Unbeschwert und spontan geht sie durchs Leben, bezwingt mit ihren drei Freunden die Alpen und hegt Träume. Gemeinsam wollen sie neue Gipfeln erklimmen: Sie planen eine Reise nach Marokko ins Atlas-Gebirge. Doch bevor die Klettertour in Marokko losgeht, werden die vier Tessiner Opfer des Terroranachlags auf das Café Argana in Marrakesch. Alle drei Freunde der lebensfrohen Allegra kommen uns Leben.

Von Schuldgefühlen, Schmerzen und Panikattacken geplagt, zieht sie sich in die Einsamkeit zurück. Kapselt sich ab. Ihre Familie und Freunde sind machtlos. Dennoch findet Allegra einen Weg. Sie gibt trotz ihren Verletzungen, Rückschlägen und Wunden nie auf. Um ins Leben zurückzukehren, kämpft  sie einen langen Kampf. Das Treffen mit Arad, einem jungen Flüchtling aus dem Nahen Osten, fordert sie und ihn gleichermassen. Die Beziehung ist konfliktreich und zwingt Allegra, sich mit  ihrer Vergangenheit zu konfrontieren. Allegra entdeckt ihre Gefühle wieder und erobert die Fähigkeit zurück, das Leben zu geniessen.

Der Hintergrund von «Atlas» ist real. Gezeigt wird der Film in düsteren Bildern – entstanden ist ein subtiles Drama, leise und berührend. «Atlas», der das Festival am Mittwochabend eröffnet hat (live im Fernsehen), steht im Rennen um einen Publikumspreis.

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